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Akademische Gedenkfeier zu Ehren von Prof. Dr. Arafa Mustafa
am Freitag, 7. Februar 2020, 17:15 bis ca. 18:30 Uhr
im Lesesaal der Zweigbibliothek ULB, Mühlweg 15

Das Orientalische Institut lädt ein zu einer akademischen Gedenkfeier zu Ehren von Prof. Dr. Arafa Mustafa, der am Neujahrstag 2019 verstorben ist. Sie findet statt am Freitag, 7. Februar 2020, 17:15 bis ca. 18:30 Uhr im Lesesaal der Zweigbibliothek ULB, Mühlweg 15.

Prof. Dr. Mustafa lehrte von 1974 bis 2005 Semitistik am Orientalischen Institut der MLU, wo ihn seine Kolleginnen, Kollegen und Studierenden als hochgeschätzten Wissenschaftler und Lehrer in Erinnerung behalten werden. Weggefährten, Freunde, Kolleginnen und Schüler*innen des Verstorbenen erinnern sich.

Programm (Stand 23. Januar 2020)

Begrüßung

Prof. Dr. Cornelia Horn, Orientalisches Institut, Halle

Musik

Beiträge:

  • Dr. Karl-Martin Beyse, Halle
  • Prof. Dr. Sebastian Günther, Göttingen
  • Jens Kotjatko-Reeb, Halle
  • Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke, Halle
  • Josef Jeschke, Jena/Halle
  • Prof. Dr. Stefan Leder, Halle/Frankfurt

Musik

Fragen richten Sie bitte an Prof. Dr. Astrid Meier () oder Prof. Dr. Armenuhi Drost ()

Nahost-Debatte: "Die Politisierung der Intimität"
Mittwoch, 27.11.2019

Podiumsdiskussion über Antisemitismus, Rassimus und Radikalisierungsprävention in Sachsen-Anhalt

Mittwoch, 20.11.2019 um 18 Uhr, Uniplatz, Melanchthonianum HS XV

Saba-Nur Chema, Politologin, Pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank–Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen

Hans Goldenbaum, Islamwissenschaftler und Historiker, Fach- und Beratungsstelle SALAM Sachsen-Anhalt

Sebastian Striegel, Politologe, Landtagsabgeordneter Sachsen-Anhalt (BÜNDNIS90/DieGrünen)

Moderation: Juliane Bischoff, Historikerin, Zeit-Geschichte(n) e.V.

Diese Veranstaltung des Orientalischen Instituts ist Teil der Vortrags- und Debattenreihe „Islam in der Wissenschaft heute“, organisiert von: Björn Bentlage, Daniele Cantini, Astrid Meier.

Flyer zur Podiumsdisskussion 2019-11-20
2019-11-20 Webflyer AAG.pdf (3,9 MB)  vom 17.12.2019

Abwertung, Ausgrenzung und Gewalt

Danijel Cubelic: Muslimische Geschlechts- und Sexualitätskonzepte und ihre (post-)kolonialen Transformationen

18:30, Hörsaal XV, Mel.
Webflyer LGBTIQ.pdf (2 MB)  vom 21.11.2019

15.11.2018   Prof. Dr. Adam Sabra: Economies of Sufism from Medieval to Modern Times
Vortrag von Prof. Dr. Adam Sabra, University of California, Santa Barbara, Alexander von Humboldt Kolleg for the Study of Islamicate Intellectual History, University of Bonn Do 15.11.2018, 18.30 Uhr, Orientalischen Institut, Mühlweg 15, Halle (Saale)From the beginning, Sufism has been deeply involved in the economies of the societies where it has been practiced. Sufis have adapted their theory and practice to a wide variety of social, economic, and ecological environments. There have been Sufis who founded cities or villages, converted nomads, begged for a living, received the largesse of kings, wandered the world, lived in seclusion, managed shrines, led artisan guilds, worked as civil servants, and migrated to far off lands in the New World to practice commerce. If Sufism and Sufis have been shaped by a wide range of economic systems, they have also been causal agents, transforming the societies around them as pioneers, agricultural reformers, and even founders of states.

Adam Sabra is Professor of History at the University of California, Santa Barbara where he holds the King Abdul Aziz Ibn Saud Chair in Islamic Studies. Currently, he is a senior research fellow at the Alexander von Humboldt Kolleg for the Study of Islamicate Intellectual History at the University of Bonn. He has published extensively on the history of Egypt in the Mamluk and Ottoman sultanates, with a focus on Sufism. His most recent publication is `Abd al-Wahhab ibn Ahmad ibn `Ali al-Sha`rani, Advice for Callow Jurists and Gullible Mendicants on Befriending Emirs (Yale University Press, 2017).

25.10.2018   Digital Humanities and the Arabic Bible Vortrag von Prof. Dr. Elie Dannaoui, Universität Balamand, Libanon.

Elie Dannaoui ist Leiter der Abteilung für Digital Humanities an der Universität Balamand (Libanon). In dem englischsprachigen Vortrag spricht er über die datenbankgestützte Forschung an arabischen Fassungen des Neuen Testaments im Projekt PAVONe.

29.06.2018   Dreiländer-Kolloquium der Arabistik und Islamwissenschaft am 29.6.2018

Seit 2015 finden jährliche Veranstaltungen der Seminare für Arabistik und Islamwissenschaft in Jena, Leipzig und Halle im Dreiländer-Format statt. Das Kolloquium 2018 wird abermals in Halle stattfinden.Das Kolloquium bieten die Möglichkeit zur Präsentation studentischer Arbeiten und laufender Forschungen sowie zum Kennenlernen und Austausch.
Abends wird ein Grillfest der Institutsgruppe Orient im Garten des Instituts stattfinden, zu dem alle Teilnehmenden herzlich eingeladen sind.
Um eine Anmeldung zur Teilnahme und von Vorträgen (30 min. inkl. Diskussion) wird gebeten. Senden Sie diese mit vorläufigem Arbeitstitel bis zum 30.05.2018 an Professor Ralf Elger ().

14.06.2018   Junge MigrantInnen und Antisemitismus. Fakten, Mythen und Chancen

Nahost-Debatte mit PD Dr. Omar Kamil am Donnerstag, 14.6.2018 um 18.30 Uhr im Löwengebäude Hörsaal XIV a/b.

26.04.2018

Nahostdebatte: Wasser des Lebens

Über Wasser, Flucht und religiöse Bildung in Jordanien, mit Dr. Sara Binay, am 26.4.2018 um 18.30 Uhr im Melanchthonianum HS XV.Wasser ist traditionell ein knappes Gut in Jordanien, einem Land mit steppen- und wüstenhaften Gebieten. Durch die Ankunft von ca. 1 Mio. Flüchtlingen aus verschiedenen arabischen Ländern, insbesondere aus dem Nachbarland Syrien in den letzten 6 Jahren, ist die Ressource weiter verknappt worden. Dr. Sara Binay, die in einem GIZ-Projekt an der Universität von Jordanien arbeitete, stellt ein Umweltbildungsprojekt vor, welches gezielt die Schulung von Imamen, Religionslehrerinnen, Moscheeangestellten, BeamtInnen des Religionsministeriums und höheren religiösen Würdenträgern zum Thema Wasserknappheit und Umgang mit Wasser vorantreibt.

http://www.nahoststudien.uni-halle.de/nahostdebatten.php
http://www.boell-sachsen-anhalt.de/tag/nahost-debatten/   

17.11.2017

Dreiländerkolloquium der Arabistik und Islamwissenschaft in Jena (17.11.2017)

Das Dreiländerkolloquium bietet Studierenden und MitarbeiterInnen der islamwissenschaftlichen Einrichtungen in Halle, Leipzig und Jena Gelegenheit zum Kennenlernen und zu Austausch.Im Rahmen des Universitätsbundes kooperieren die arabistischen und islamwissenschaftlichen Einrichtungen in Halle, Leipzig und Jena in Lehre und Forschung. Um diese Zusammenarbeit zu verstetigen und zu intensivieren, findet seit 2015 einmal jährlich das gemeinsame Dreiländerkolloquium statt, in dem MitarbeiterInnen und Studierende ihre aktuellen Forschungen und laufenden Abschlussarbeiten in Kurzvorträgen (15 min. plus Diskussion) präsentieren und zur Diskussion stellen. Das ist eine gute Gelegenheit, die Fachkolleginnen der Nachbarstandorte und ihre Arbeitsthemen kennenzulernen.
Für Studierende, die einen eigenen Vortrag halten, ist eine Kostenübernahme geplant.
Anmeldungen mit Vortragstitel und Stichworten zur eigenen Person bitte bis zum Sonntag den 22.10.2017 an:

17.10.2017

Sprache als Spiegel religiöser Vorstellungen und Befindlichkeiten

Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung 2017 von em. Prof. Dr. Gabriele Winkler

09.10.2017

"Different ways of resistance to the civil war in Lebanon"Vortrag von Prof. Dr. Souad Slim (Universität Balamand, Libanon) um 20 Uhr am Orientalischen Institut, Mühlweg 15, SR IIProf. Dr. Souad Slim ist Historikerin und Islamwissenschaftlerin. Sie promovierte auf dem Gebiet der Geschichte an der Sorbonne Paris IV und erhielt einen zweiten Doktorgrad von der Universität Birmingham. Sie ist Direktorin des Centre of Documentation and History am Institute of History, Archeology and Near Eastern Studies (IOHANES) sowie Professor of History, Cultural Studies and Methodology an der Faculty of Art and Social Sciences und am Institute of Theology an der Universität Balamand (Libanon).

14.07.2017

Samaritanisch-arabische Werkstatt: Lektüre des Kitab al-Hilaf

Fr. 14. Juli 2017, 10-16 Uhr, Theologische Fakultät, Institut für Bibelwissenschaften, Haus 25, Seminarraum E "Geseniuszimmer"Gemeinsame Lektüre und Analyse einer samaritanisch-arabischen Handschrift.
Kontakt:

20.06.2017

Fromme und melancholische Reisen in der arabischen Welt Prof. Ralf Elger (MLU Halle)

Vortrag im Stadtmuseum, Di. 20. Juni 2017, 18 Uhr, im Rahmenprogramm für die Ausstellung "Wallfahrt nach Mekka" im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale).

27.04.2017

Nahost-Debatte: The Christian Invention of 'Judaism'

Lecture by Prof. Daniel Boyarin (Berkeley), April 27, 6.30 p.m. In the next „Nahostdebatte“, the distinguished historian of religion Prof. Daniel Boyarin (Berkely University, CA) will expound his thesis that Judaism can not be called a religion.

02.02.2017

Nahost-Debatte: Der Libanon im Auge des Sturms: Polarisierung und Nationalismus in Zeiten arabischer Umbrüche

Dr. Maximilian Felsch, Beirut Do. 02.02.2017 um 18 Uhr (HS XIV a/b, Löwengebäude)Der Libanon ist ein multireligöser Staat, in dem ein System mit konfessionellen Proporzen für politischen Ausgleich zwischen Christen, schiitischen Muslimen, Drusen und Sunniten sorgt. Der Langzeitkonflikt mit dem direkt angrenzenden Israel, die traumatische Erfahrung eines Bürgerkriegs (1975-1990), die langjährige syrische Besatzung (bis 2005), die arabischen Umbrüche seit 2011 und insbesondere der blutige Bürgerkrieg im benachbarten Syrien stellen das Land vor ernome Herausforderungen. Gleichzeitig scheint das politische System wie gelähmt: erst nach zweijähriger Führungslosigkeit gelang es im Oktober 2016 einen neuen Präsidenten zu bestimmen. Zwar hat Libanon selbst bislang keine blutigen Aufstände erfahren müssen. Doch vor dem Hintergrund des sich in der ganzen Region ausbreitenden Jihadismus wenden sich auch die großen christlichen Gemeinschaften des Zedernstaats verstärkt einem religiösen Nationalismus zu. Hält das fragile Gleichgewicht oder wird die konfessionelle Radikalisierung auch den Libanon erfassen?
Maximilian Felsch ist Leiter des Instituts für Politikwissenschaft an der Haigazian Universität in Beirut. Er studierte Politikwissenschaft in Halle und lebt seit vielen Jahren im Libanon. Zusammen mit Martin Wählisch hat er jüngst den Sammelband Lebanon and the Arab Uprisings herausgegeben (London: Routledge, 2016).

26.01.2017

Ottoman Ego-Documents: The State of the Art

Gastvorlesung von Dr. Selim Karahasanoğlu (Freie Universität Berlin), Zeit: 18 – 20 Uhr
Ort: HS XII, Löwengebäude
This lecture will discuss the related historiography both in Turkey and outside.
It will give an overview of the first-hand sources along with their sample images in an array of initially discovered materials and the most recent findings.

17.01.2017

A dialog between Bukhara and Russia on power change in 18th century: Analysing archival documents of the Russian Empire

In this lecture, Dr. Sultonova will explore the representation and recognition of Bukhara, one of the states of Central Asia in the 18th century.When? 18 Uhr c.t.
Where? Orientalisches Institut, Mühlweg 15, SR II
After the Mongol conquest imperial legacy in Central Asia prescribed that only the descendants of Chingiz Khan had the right to the throne. But the 18th century is a complicated period in the history of Central Asia, witnessing the collapse of the Chingizid dynasty after 600 years of rule and the resurgence of other tribes’ power. In the process of power transformation from Chingizid to nonChingizid dynasty the new dynasty needed to prove its power not only inside the state, but in the international arena too. Through analysing Russian archival documents Dr. Sultonova will outline in which ways a new ruler in Central Asia legitimized his power to become recognized by other states. She will present new Bukharan documents like an “Iqrār-nāme”, as well as documents from the “Kolleg Inostrannix Del" (Ministry of Foreign Affairs) of the Russian Empire and diplomatic letters as a source for studying power transformation and legitimization in Early Modern Central Asia.

12.01.2017

History and importance of Russian schools in the Middle East

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Souad Slim (Universität Balamand, Libanon), der ein wenig erforschtes Kapitel der Tätigkeit ausländischer (Missions-) Schulen im Osmanischen Reich beleuchtet.

Beginn: 18 Uhr c.t.; Ort: Orientalisches Institut, Mühlweg 15, SR II
Vom Jahre 1882 an förderte die Russische Palästinische Gesellschaft (Imperatorskoje Pravoslavnoje Palestinskoje Obščestvo) 104 russische Schulen in Palästina, Syrien und im Libanon, die bis zum Jahre 1916 florierten. In gewissem Sinne waren diese Schulgründungen eine Reaktion des zaristischen Russlands auf katholische und protestantische Missionsbestrebungen im Nahen Osten, welche zu einer zunehmenden Konversion orthodoxer Christen im Osmanischen Reich führten. Der Vortrag, der in Englisch gehalten wird, beleuchtet die Entstehungsbedingungen, Zielgruppen und Curricula der russischen Schulen.
Interessenten sind herzlich eingeladen.

15.12.2016

Messianische Prototypen im Judentum, Christentum, Manichäismus und Islam

Vortrag von em. Prof. Dr. Jürgen Tubach im Rahmen der Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung 2016Beginn: 16.00 c.t. Uhr
Ort: Orientalisches Institut, Mühlweg 15, Seminarraum II
Organisation: Seminar Christlicher Orient und Byzanz
Die Einladung (PDF)
Alexander Böhlig, Professor in Halle und Tübingen, gehörte zu seiner Zeit zu den internationalen Spitzenforschern in den Bereichen der Gnosis und der Koptologie. Das Fach „Christlicher Orient“ verdankt ihm in Deutschland gleich zwei renommierte Lehrstuhlgründungen. Er etablierte in Halle den „Christlichen Orient“ als eigenständiges Fach, zunächst an der Theologischen (1954) und seit 1959 an der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg. Nachdem Böhlig 1963 die DDR über Ägypten verlassen hatte, gründete er in Tübingen das Seminar für Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients, an dem er selbst bis zu seinem Tod im Jahre 1996 lehrte.
Nach dem Tod des Ehepaares Böhlig wurde gemäß testamentarischer Anordnung 1999 die Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft begründet. Sie dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients.
Die jährlich stattfindende Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung ehrt das Andenken dieser verdienstvollen und großzügigen Persönlichkeit durch Vorträge hervorragender Wissenschaftler des orientalischen Christentums.

25.10.2016

Nahost-Debatte / Filmvorführung: Raving Iran

Dienstag 25.10.2016, Nahost-Debatte "Rausch und Exzess im Gottesstaat" mit Dr. Janet Kursawe (16-17.30 Uhr) und Filmvorführung "Raving Iran" (18.30 Uhr), im Kino Zazie, Kleine Ulrichstraße 22.

25.10.2016

Sprachtandem im Mühlweg: Erste gemeinsame Sitzung / مشروع التعلّم

المتبادل: الجلسة المشتركة الاولى

25.10.2016, 18-19.30 Uhr im Hörsaal XIVa/b (Löwengebäude am Uniplatz).

21.07.2016

Auftaktveranstaltung des Projektes „Sprachtandem im Mühlweg“

Du lernst Arabisch und hättest gerne einE GesprächspartnerIn, mit dem/der du deine Sprachkenntnisse aktiv anwenden und üben kannst? 21.07.16 um 14 Uhr, Seminarraum II, Orientalisches Institut der MLU, Mühlweg 15, 06114 Halle (Saale).Tandem-Partnerschaften sind eine gute Möglichkeit, Sprachen auf lebendige Weise im direkten Austausch zu lernen.
Alles, was es dafür braucht, sind Menschen, die Lust haben, einerseits ihre Muttersprache weiterzugeben und andererseits eine neue Sprache zu lernen. So kann ein individueller Austausch auf Augenhöhe stattfinden von dem beide PartnerInnen profitieren.
Das Projekt „Sprachtandem im Mühlweg“ will Tandem-Partnerschaften sowohl vermitteln als auch begleiten. Durch regelmäßige Treffen, Hilfestellung und Materialangebote unterstützen wir die inhaltliche Gestaltung von Tandem- Kursen und wollen so die Kommunikation und Vernetzung zwischen Deutsch- und Arabischlernenden fördern.
Wir laden alle Interessierte zu unserer Auftaktveranstaltung ein, bei der nähere Informationen rund um das Projekt gegeben werden und erste Kontakte zwischen Sprachlernenden geknüpft werden können.
Wann: 21.07.16 um 14 Uhr
Wo: Orientalisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Seminarraum II
Mühlweg 15 06114 Halle (Saale)

05.07.2016

Die Villa im Dschungel: Selbst-Okzidentalisierung in der israelischen Linken

Nahost Debatte mit Prof. Dr. Johannes Becke Dienstag 05.07.2016, 18.30 - 20.00 Uhr, Löwengebäude XIV a/bWährend der rassische Antisemitismus des 19. Jahrhundert die Juden Europas als 'orientalisches Fremdvolk' ausgrenzte, so versteht das siedler-koloniale Paradigma den jüdischen Staat im Vorderen Orient als ein Staatsprojekt 'weißer europäischer Siedler'. Um den Umschwung dieses rassifizierten Diskurses nachzuvollziehen, analysiert der Vortrag okzidentalistische Perspektiven auf das zionistische Projekt sowie den Prozess der Selbst-Okzidentalisierung in der israelischen Linken. Im Mittelpunkt steht dabei der Prozess der 'halluzinatorischen Weißwerdung' (Frantz Fanon) als typische Kulturformation von kreolisierten Gesellschaften
Prof. Dr. Johannes Becke ist Politikwissenschaftler und hält den Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg.

16.06.2016

The Problems of Lie and Slander in Early Arabic Poetry

Lecture by Dr. Maxim Yosefi Thursday, June 16, 10 a.m., Orientalisches Institut, Mühlweg 15, SR IAfter the ideas of Islam were introduced to the Arab society by Muhammad, a complex system of values emerged, combining the spirit of manliness and kinship solidarity which reigned among the Arabs from times immemorial, with a new religious consciousness. Scholars who have been examining the ethical system which appeared in 7th-century Arabia found that, in general, Islam did not oppose pre-Islamic moral values but rather approved and even reinforced them. Nevertheless, when poetry is concerned, a certain conflict is evident between the old literary strategies developed to articulate the pre-Islamic values, and Islamic ethics manifested in textual traditions, actions of political and religious authorities, and scholarly criticism. The problems of lie and slander are the most salient points of tension to be discussed in this context.
Dr. Maxim Yosefi studied anthropology at the State University of Saint-Petersburg, and Arabic language and literature at the Hebrew University of Jerusalem. He completed his doctoral degree (Anthropology of Traditional Arabic Poetry) at the Ben-Gurion University of the Negev. His research interests include anthropology of the Arab world, classical and tribal Arabic poetry, ethnography of the text, and the influence of Islamic and pre-Islamic concepts on poets.

14.06.2016

Freemasons in the Middle East: Reform and revolution in Islamic societies?

Lecture by Dr. Said Chaaya, (GSRL- CNRS) Paris Tuesday, June 14, 6.30 p.m., Orientalisches Institut, Mühlweg 15, SR I.The exact contribution of Freemasonry to modernity in the Midde East has yet to be untangled. Masonic lodges created a space for the formation and circulation of ideas and values that heavily affected the Arab cultural reform movement of the 19th century (Nahda) and thereby continue to reverberate in today's Arab countries. The well known motto "Liberté, Egalité, Fraternité" had a direct impact on the religious and the political spheres of the region. Without Freemasonry, the history of the Middle East woud not be the same.
Based on unique manuscripts from the first half of the 19th century, Dr. Chaaya analyzes early forms of power sharing in the Arab World, especially in Lebanon, 1845-1860. Interactions between the political, religious and social dimensions in the Ottoman Beirut society were an important factor in the intertwined processes of state formation and confessional representation, in which Freemasonry had a vital role to play as well.
Said Chaaya holds a Ph.D. in Middle Eastern History from the Ecole Pratique des Hautes Etudes, Paris-Sorbonne.

11.02.2016

Sources of Power and Power of Sources in Central Asia

Workshop, organised by Wolfgang Holzwarth and Gulchekhra SultonovaTime: 10 a.m. – 5:30 p.m
Venue: Library, Oriental Institute, Martin-Luther-University Halle-Wittenberg, Mühlweg 15, Halle
The workshop is organised by Wolfgang Holzwarth (MLU, CASCA) and Gulchekhra Sultonova (Humboldt Research Fellow at the Oriental Institute).
All those interested are welcome.
Bulletin (PDF)
Poster (PDF)
Programme (PDF)

28.01.2016

Amharisch: Eine semitische Sprache als Lingua Franca in Äthiopien

Vortrag von Dr. Getie Gelaye im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen"Zeit: 16.00 - 18.00 Uhr
Ort: Melanchthonianum
Hörsaal XX
Universitätsplatz 8/9
06108 Halle
Die spannende Entwicklung einer Sprache zur Lingua Franca wird aufgezeigt: Wieso setzte sich die semitische Sprache Amharisch in Äthiopien durch? Ein Rückblick auf die Entstehung und Verbreitung dieser Sprache gibt erste Aufschlüsse. Sie wurde zur Hofsprache. Ihre geographische Ausdehnung war maßgeblich durch die Politik bestimmt, je weiter sich die Grenzen des Königreiches verschoben, je mehr Menschen erlernten die Sprache. Geschickt wurde Amharisch verschriftlicht, der altäthiopischen Schrift wurden einige Zeichen hinzugefügt. Im 19./20. Jahrhundert hatte sich Amharisch im multiethnischen, multilingualen Staat (80 Ethnien) als Verkehrssprache durchgesetzt. Der Amharisch-Unterricht in Deutschland, von den Anfängen über die DDR/BRD-Traditionen bis in die Gegenwart, wird abschließend aufgezeigt.
Getie GELAYE, Dr. phil., Promotion über amharische Poesie, Lektor für Amharisch im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, Forschungen und Veröffentlichungen zur oralen Tradition, Azmari-Wettbewerben der sprachlichen Meisterschaften, Musik und Gesang in Äthiopien.

25.01.2016 - 05.02.2016

Diskussionsrunde: Migration und Hochschule in Mitteldeutschland

Stakeholder aus Sachsen-Anhalt und dem mitteldeutschen Universitäts-Verbund tauschten sich am 21.01.16 über Perspektiven, Herangehensweisen und Bedarfe in Halle, Leipzig und Jena aus. Anmeldung zum Email-Verteiler hier!

21.01.2016

Zwischen Zentrum und Peripherie: Nationale Integration und lokale Autonomie in Westäthiopien

Vortrag von Herrn Alexander Meckelburg (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" 16:00 - 18:00 Uhr im Hörsaal XX, Melanchthonianum

18.12.2015

Egypt's electoral roller-coaster: Voting in times of political turmoil

Workshop and discussion with Hania Sobhy (FUB), Florian Kohstall (FUB), Daniele Cantini (MLU), Björn Bentlage (MLU).

17.12.2015

Engel, Dämonen und die Weisheit Salomons: Äthiopische Zauberrollen

Vortrag von Herrn PD Dr. Alexander Schilling (Jena) im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" 16:00 - 18:00 Uhr im Hörsaal XX, Melanchthonianum

10.12.2015

Vom Kaiser zum Gott: Haile Sellasie und die Rastafaris

Vortrag von Frau Dr. Verena Böll (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" 16:00 - 18:00 Uhr im Hörsaal XX, Melanchthonianum

03.12.2015

Islam und Ethnizität in Äthiopien

Vortrag von Herrn Prof. Günther Schlee (Bielefeld) im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" 16:00 - 18:00 Uhr im Auidmax am Universitätsplatz

03.12.2015

Infoabend zu Masterstudium und Auslandsaufenthalten (Naher Osten)

Beginn um 19.30 Uhr im Orientalischen Institut (Mühlweg 15) Studierende der IG berichten von ihren Erfahrungen bei der Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten. Dazu gibt es Infos und Beratung zu Auslandsaufenthalten und Masterstudien.

26.11.2015

Äthiopische Handschriften: eine lange und lebendige Tradition

Vortrag von Frau Dr. Veronika Six (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" 16:00 - 18:00 Uhr im Hörsaal XX, Melanchthonianum

23.11.2015

Nobuaki KONDO: Multiconfessionalism in 19th Century Iran: Jews in Qajar Tehran, a Reappraisal

Montag, 23. November 2015, 18:00 im Seminarraum II, Orientalisches Institut Nobuaki KONDO, Ph.D., is professor of Iranian studies at the Research Institute for Languages and Cultures of Asia and Africa, Tokyo University of Foreign Studies.Multiconfessionalism is known as an important feature of Ottoman societies. In this lecture we will examine multiconfessionalism in 19th century Iran and discuss the status of the minorities under Shi‘i Islamic law.
Nobuaki KONDO, Ph.D., is professor of Iranian studies at the Research Institute for Languages and Cultures of Asia and Africa, Tokyo University of Foreign Studies. His research primarily focuses on the social history of early modern Iran and Persian documents. His recent works include “Migration and Multiethnic Coexistence in Qajar Tehran” (2015) and “Islamic Law and Society in Iran” (forthcoming in 2015).

12.11.2015

Foundation of Armenian colonies in East-Central Europe and their integration into host societyGastvortrag zum Semesterauftakt des Orientalischen Institutes von Dr. Alexandr OsipianBeginn: 18.15 Uhr
Ort: Orientalisches Institut, Mühlweg 15
Bei der Semesterauftaktveranstaltung des Orientalischen Instituts wird Dr. Alexandr Osipian (Associate Professor of History at the Kramatorsk Institute of Economics and Humanities, Ukraine & Research Fellow at Taras Shevchenko National University of Kyiv) seinen Vortrag “Foundation of Armenian colonies in East-Central Europe and their integration into host society” halten.

12.11.2015

Masterpieces for the glory of God: Christian art and Architecture

Vortrag von Prof. Ewa Witakowska im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen"Zeit: 16:00 - 18:00
Ort: AudiMax, Universitätsplatz 1
Im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen" hält Frau Prof. Witakowska (Uppsala) ihren Vortrag "Masterpieces for the glory of God: Christian art and Architecture".

05.11.2015

Heilige, Mönche, Klöster: Der lange Weg der Christianisierung

Vortrag von Dr. Ute Pietruschka im Rahmen der Ringvorlesung "Von Salomons Enkeln und Rastafaris: Äthiopien und seine Kulturen"Zeit: 16:00 - 18:00
Ort: Melanchthonianum, Hörsaal XX
Bereits im 4. Jahrhundert kamen erste christliche Missionare nach Äthiopien, die ihren Einfluss auf die aksumitische Königsfamilie geltend machen konnten. Unter dem berühmten König Ezana wird bald darauf das Christentum zur Staatsreligion. Anhand von Heiligenlegenden und historiographischen Werken soll gezeigt werden, dass der Jahrhunderte andauernde Prozess der Christianisierung ein schwieriger und konfliktreicher war.
Ute PIETRUSCHKA, Studium der Arabistik/Islamwissenschaft und Sprachen des Christlichen Orients in Halle, Dr. phil. auf dem Gebiet der Äthiopistik. Nach Stationen in Brisbane, Kairo, Marburg wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektleiterin und Lehrbeauftragte an der MLU Halle. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Langzeitprojekt “Katalogisierung der orientalischen Handschriften in Deutschland”.

25.06.2015

Women in Israeli Society: Striving for Gender Equality

Englischsprachiger Vortrag im Rahmen der Nahost-Debatten von Adi Farjon

18.06.2015 - 26.06.2015

Nahost-Debatte: Women in Israeli Society

Englischsprachiger Vortrag von Adi Farjon am Donnerstag, 25. Juni um 18 Uhr, Hörsaal A, Melanchthonianum (Universitätsplatz, Halle Saale).

05.05.2015

NAHOST-DEBATTE: IRAN. Regionalpolitik zwischen nationaler Sicherheit und Machtprojektion

Dienstag 05.05.2015, 18.30 Uhr im Hörsaal A des Melanchthonianums (Universitätsplatz). Walter Posch analysiert für das österreichische Verteidigungsministerium (und zuvor die SWP) die iranische Innen-, Außen-, und Regionalpolitik.

05.05.2015

Iranische Regionalpolitik zwischen nationaler Sicherheit und Machtprojektion: die Krisen in Syrien, Irak und Kurdistan

Vortrag im Rahmen der Nahost-Debatten von Walter PoschOrt: Hörsaal A im Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle (Saale)
Beginn: 18:30 Uhr
Mit ihrer Regionalpolitik bezweckt die Islamische Republik Iran, sich als die dominierende Regionalmacht in der Region vom Persischen Golf zur Levante zu etablieren. Dies sollte durch eine sogenannte „Achse des Widerstandes,“ die offiziell gegen Israel, in der Realität jedoch gegen den Hauptkonkurrenten Saudi Arabien gerichtet ist, erreicht werden. Die durch den arabischen Frühling hervorgerufenen Veränderungen in Syrien und der Aufstieg des IS im Irak führten zu einer neuen Schwerpunktsetzung der iranischen Regionalpolitik, ohne dass es jedoch zu einer Aufgabe der iranischen Großmachtpläne gekommen wäre.
Walter Posch ist promovierter Iranist, der unter anderem für die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik zur iranischen Innen- und Regionalpolitik der letzten Jahre gearbeitet hat.
Der Eintritt ist frei.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Orientalischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Reihe „Nahost-Debatten – politische Positionen und wissenschaftliche Analysen“.
Der Flyer als PDF

14.04.2015

Koptische und christlich-arabische Historiographie im Mittelalter (7. - 14. Jahrhundert)

Alexander-Böhlig-Gedächtnis-Vorlesung von Prof. em. Adel Y. Sidarus

22.01.2015

Palästina als Staat anerkennen?

Arne Lietz ist Mitglied des Europäischen Parlaments und stellt im Rahmen der Nahostdebatten seine Haltung zur jüngsten Welle von Resolutionen zur Anerkennung Palästinas zur DiskussionOrt: Hörsaal XV des Melanchthonianums
Beginn: 19:45 Uhr
Die schwedische Regierung hat im Oktober 2014 als erstes aktuelles EU-Mit- glied Palästina als eigenständigen Staat anerkannt, acht weitere Staaten taten dies bereits vor ihrem Beitritt zur Union, inzwischen haben auch die Parlamente Großbritanniens, Irlands, Spaniens und Frankreichs ihre Regierungen zu einem solchen Schritt aufgefordert, in Dänemark, Portugal, Belgien und Slowenien sind ähnliche Abstimmungen geplant. Die Welle von Resolutionen hängt mit dem erneut stockenden Friedensprozess, dem Gaza-Krieg im Sommer 2014 und den Auseinandersetzungen um den Tempelberg zusammen. Kann eine Anerken- nung Palästinas als Staat die festgefahrene Entwicklung wieder in Gang setzen oder trägt sie im Gegenteil zur Verhärtung der Fronten bei? Und was bedeuten die politischen Strategien für die Menschen in Israel und Palästina?
Arne Lietz ist SPD Mitglied und seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlaments. Er ist unter anderem im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und der Delegation für die Beziehungen zu Israel tätig.

21.01.2015

Transformation of the Yezidi religious tradition

Vortrag von Dr. Khanna Omarkhali im Rahmen der Johann-Wilhelm-Fück-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014/15Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Melanchthonianum, Hörsaal A
The changes in Yezidi society caused by a number of migration waves, globalisation, individualisation and the role of media have led to new forms of transmission of religious knowledge, which still remains predominantly oral. These developments also brought significant alterations in religious and spiritual authority. The already started process of scripturalisation of the sacred oral tradition and the formation of the Canon, which plays a vital part in the religious survival of Yezidism, will also be discussed in the lecture.
Dr. Khanna Omarkhali is assistant professor in the Institute of Iranian Studies, Georg-August University Göttingen. Most of her academic work has so far focused on religious minorities among the Kurds, especially Yezidism, 0rality and religion, and the Kurdish language. Recently she edited the volume Religious Minorities in Kurdistan: Beyond the Mainstream (Wiesbaden, 2014).
Hier finden Sie die weiteren Termine der Vortragsreihe in diesem Semester.

08.01.2015

Bericht über eine Exkursion in die Südosttürkei und den Nordirak

Zusatzveranstaltung der Johann-Wilhelm-Fück-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014/15Beginn: 12.15 Uhr
Veranstaltungsort: Orientalisches Institut, Mühlweg 15, SR II
Prof. Dr. Stephan Procházka (Wien) berichtet von einer Exkursion des Instituts für Orientalistik der Universität Wien in die Südosttürkei und den Nordirak im Oktober 2013.

07.01.2015

Die Alawiten in der Türkei und in Syrien an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Gisela Procházka-Eisl und Prof. Dr. Stephan Procházka im Rahmen der Johann-Wilhelm-Fück-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014/15Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Melanchthonianum, Hörsaal A
Frau Prof. Procházka-Eisl, Turkologin, und Herr Prof. Procházka, Arabist am Institut für Orientalistik der Universität Wien, veröffentlichten 2010 die Ergebnisse ihrer gemeinsamen langjährigen Feldforschung über die arabischsprachige alawitische Minderheit in der Südosttürkei. Dass diese Konfession, der bekanntlich die Familie Assad und die syrische Herrschaftselite angehört, auch in der Türkei vertreten ist, ist weitgehend unbekannt.
Der Vortrag widmet sich der heutigen Situation der Alawiten in beiden Ländern. Wie haben sich die Alawiten im Umfeld des türkischen Nationalstaates entwickelt? Was sind die Hintergründe für die überproportionale Machtstellung der Alawiten in Syrien und wie hat sich die Perzeption der Alawiten insgesamt durch den Bürgerkrieg verändert?
Hier finden Sie die weiteren Termine der Vortragsreihe in diesem Semester.

10.12.2014

Die Rolle der Kurden im politischen Spannungsfeld zwischen Irak, Syrien und der Türkei

Vortrag von Prof. Dr. Ferhad I. Seyder im Rahmen der Johann-Wilhelm-Fück-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014/15Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Melanchthonianum, Hörsaal A
Die Kampfhandlungen um die nordsyrische Stadt Kobanê, arab. Ain al-Arab, haben die Kurden, das „Volk ohne Land“ im Nahen Osten, wieder in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Dabei ist das Verhältnis der relativ jungen Nationalstaaten Syrien, Türkei und Irak zu ihren kurdischen Bevölkerungsanteilen nie spannungsfrei gewesen.
In seinem Vortrag geht Prof. Seyder auf viele aktuelle Fragen ein: Welche politische Rolle können die Kurden im derzeitigen Konflikt und in Zukunft in der Region spielen? Wie sind die Kurden vor Ort organisiert? Welche Rolle spielen die Exil-Kurden, vor allem in Westeuropa, für die Vorgänge im Krisengebiet? Gibt es „die Kurden“ überhaupt und welches sind ihre gemeinsamen Interessen?
Prof. Dr. Ferhad Seyder ist Politikwissenschaftler und Leiter der Mustafa Barzani Arbeitsstelle für kurdische Studien an der Universität Erfurt. Er lehrte zuvor unter anderem sechs Jahre an der University of Jordan und publiziert seit den 1980er Jahren zu Politik, Staat und Zivilgesellschaft im Nahen Osten.
Hier finden Sie die Termine der Vortragsreihe in diesem Semester.

09.12.2014

Terror ohne Ende?

Vortrag von Hans Goldenbaum im Rahmen der Nahost-DebattenOrt: Universitätsplatz 5, Hallescher Saal
Beginn: 19 Uhr
Organisiert vom Orientalischen Institut der MLU zusammen mit der Heinrich Böll Stiftung

05.12.2014 - 06.12.2014

Fromme Reisende? Berichte über den Orient im 17.-19. Jahrhundert

In der bisherigen Forschung zu Berichten über Reisen im Orient interessierten lange vor allem landeskundliche Informationen. Die Tagung in Halle soll sich demgegenüber auf religiöse Themen und Tendenzen als eigentliches Aussageziel konzentrieren.

22.11.2014

Kolloquium Sammlungen islamischer Münzen

Das Orientalische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Deutsche Morgenländische Gesellschaft laden alle Interessierten zu einem Kolloquium über Sammlungen islamischer Münzen ein.

19.11.2014

The sectarian trail. Religious diversity and conflict in Syria.

Vortrag von Prof. Dr. Dick Douwes im Rahmen der Johann-Wilhelm-Fück-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2014/15Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Melanchthonianum, Hörsaal A
Prof. Dr. Dick Douwes von der Erasmus-Universität Rotterdam ist ausgewiesener Kenner der Geschichte Syriens. In seinem Vortrag beleuchtet er die Hintergründe des aktuellen Konflikts und gibt erhellende Informationen über die religiösen Identitäten der Bürgerkriegsparteien.
Hier finden Sie die weiteren Termine der Vortragsreihe in diesem Semester.

19.09.2014

Prof. Elger in einem Beitrag über Euroislam auf Radio CoraxIn einem gut zwanzigminütigen Beitrag auf Radio Corax diskutieren Professor Ralf Elger (MLU, Orientalisches Institut), die Journalistin Jeannette Goddar und der Islamwissenschaftler Mohammad Sameer Murtaza über Bassam Tipis Konzept des Euroislam.

09.07.2014

Neue Forschungen zur Askese im frühen Islam: Strömungen und Schwerpunkte des zuhd/Apophthegmata Patrum in muslimischem GewandVorträge von Yunus Yaldiz (Utrecht) und Ute Pietruschka (Göttingen/Halle)Orientalisches Christentum und früher Islam: Eine gemeinsame Vorlesungsreihe der Seminare Arabistik/Islamwissenschaft und Christlicher Orient/Byzanz am Orientalischen Institut im Sommersemester 2014
Zeit: 18:00-20:00 Uhr

Ort: Melanchthonianum, HS A
Verschiedenste Ideen existieren über die frühen Asketen des Islams. Wer diese wirklich waren, ob man sie überhaupt als Asketen bezeichnen kann und was ihre vordergründigsten Themen waren, soll in dem Vortrag von Yunus Yaldiz erläutert werden. Auch werden wir anhand von Texten untersuchen, wie sich verschiedene Literaturgattungen mit den zuhhād beschäftigen, wie sie dargestellt werden und was in den frühesten Hadithsammlungen zum zuhd (Kutub al-Zuhd) wirklich zu diesem Thema zu finden ist.
Der Vortrag von Ute Pietruschka widmet sich der christlichen Apophthegmen-Literatur, die gern muslimischen Asketen zugeschrieben wurde. In Ergänzung zum Vortrag von Yunus Yaldiz soll dabei die Frage im Vordergrund stehen, wie dieses Spruchmaterial in Umlauf gesetzt und welchen Transformationen es dabei unterzogen wurde.

21.06.2014

Besuch eines Koptischen Klosters in Brenkhausen

Am 21.und 22. Juni 2014 besuchte eine Gruppe von Studierenden und Dozenten am Orientalischen Institut unter der Leitung von Dr. Ute Pietruschka das Koptisch-Orthodoxe Kloster in Brenkhausen bei Höxter.Die Gruppe wurde von S.E. Bischof Damian, Generalbischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland empfangen. Nach einer Führung durch das Kloster, das seit 20 Jahren der koptischen Gemeinde gehört und nach und nach durch aufopferungsvolle Arbeit koptischer Gemeindemitglieder den alten Glanz wiedergewonnen hat, stand eine Gesprächsrunde mit dem Bischof auf dem Programm, in der Fragen zur aktuellen Situation der Kopten in Ägypten und in der Diaspora im Mittelpunkt standen. Am Sonntag nahm die Gruppe am Gottesdienst teil, um einen Einblick in die Liturgie der koptischen Kirche zu erhalten. Herzlichen Dank an Bischof Damian für die Gastfreundschaft!

19.06.2014

Feierliche Verabschiedung von Prof. Giuseppe Veltri Eine Ära geht zu Ende: Nach siebzehn Jahren verlässt Professor Giuseppe Veltri die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat das Seminar für Judaistik/Jüdische Studien aufgebaut, geprägt und international vernetzt. Zum Dank für seine Verdienste lädt das Orientalische Institut der Philosophischen Fakultät I Kolleginnen und Kollegen, Studierende und Freunde zu einer Abschiedsveranstaltung ein. Beginn ist 18:00 Uhr im Halleschen Saal in der „Tulpe“ am Universitätsring.

18.06.2014

The Death of a Prophet. Eine neue Deutung der islamischen Urgeschichte nach christlich-orientalischen Quellen

Vortrag von Dimitrij Bumazhnov (Göttingen), 18:30 Uhr im Melanchthonianum.Zeit: 18:30 - 20:00 Uhr
Ort: Melanchthonianum, Hörsaal A
2012 hat der amerikanische Forscher Stephen Shoemaker das Buch The Death of a Prophet. The End of Muhammad’s Life and the Beginnings of Islam publiziert, in dem er die Ansichten von Patricia Crone und Michael Cook in Hagarism: The Making of the Islamic World weiterentwickelt. Shoemaker setzt an bei der Diskrepanz zwischen den christlich-orientalischen Quellen aus dem 7. Jh. und der späteren muslimischen Tradition zu den letzten Jahren und dem Tod des Muhammad. Die christlichen Quellen stellen die muslimische Tradition infrage, nach der Muhammad 632 gestorben sein soll. In einem anderen Licht erscheint auch der frühe Islam selbst - als eine eschatologisch-messianische Bewegung, in der die Juden eine bedeutende Rolle spielten. Im Vortrag werden die Thesen Shoemakers sowie die kritische Haltung von Islamwissenschaftlern präsentiert und besprochen.

04.06.2014

„Musik des Ghettos – Musik der Bibel“: Die Neue Jüdische Schule in Russland und in Europa (1908–1938)

Vortrag von Prof. Dr. Jascha Nemtsov im Seminar für Jüdische Studien in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Leopold Zunz.Ort: Seminar für Jüdische Studien, Großer Berlin 14, Halle
Beginn: 19.30 Uhr
1908 wurde in St. Petersburg eine „Gesellschaft für jüdische Volksmusik“ gegründet. Mehrere bedeutende jüdische Komponisten schlossen sich ihr an. Diese Gruppe entwickelte einen national geprägten jüdischen Stil, der Elemente der jiddischen Folklore und Synagogenmusik mit Formen der europäischen Kunstmusik verband. Während jüdische Kultur in Russland nach der bolschewistischen Revolution einer zunehmenden Unterdrückung ausgesetzt war, wurde der deutschsprach ige Kulturraum zum wichtigsten Wirkungsgebiet dieser Richtung. Ihr durchschlagender künstlerischer Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer: durch den Nationalsozialismus und den Stalinismus wurde diese viel versprechende Entwicklung gewaltsam abgebrochen.
Der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov wurde 1963 im sibirischen Magadan geboren, er wuchs in St. Petersburg auf und absolvierte dort die Spezialmusikschule (mit Goldmedaille). Danach setzte er seine musikalische Ausbildung am St. Petersburger Staatlichen Konservatorium fort (Konzertdiplom mit Auszeichnung). Seit 1992 lebt er in der Bundesrepublik Deutschland.
Er promovierte 2004 und habilitierte sich 2007. Nemtsov ist Mitglied des Instituts für Jüdische Studien an der Universität Potsdam und Akademischer Studienleiter des Kantorenseminars des Abraham Geiger Kollegs. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf jüdische Musik und jüdische Komponisten im 20. Jahrhundert. Er hielt zahlreiche Gastvorlesungen an verschiedenen deutschen Universitäten, in Österreich, Großbritannien, Israel, Kanada und in den USA. Seit 2011 ist er Mitglied des Editorial Board des Milken Archive of Jewish Music (Santa Monica/New York). 2011 übernahm er eine Gastprofessur für jüdische Musik und Kultur an der Universität Lüneburg. Zum Sommersemester 2013 wurde er als Professor für Geschichte der jüdischen Musik an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar berufen.
Als Pianist nahm Jascha Nemtsov insgesamt rund 30 CDs mit zahlreichen Weltersteinspielungen auf. Viele seiner CDs wurden international ausgezeichnet. Die CD mit Sonaten für Violine und Klavier von Shostakovich und Weinberg mit dem Geiger Kolja Blacher erhielt 2007 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Am 27. Januar 2012 spielte er anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag.

22.05.2014

De prophetibus et haeresibus - der Koran in einer byzantinischen Übersetzung

Vortrag von Manolis Ulbricht (Berlin) im Rahmen der Vorlesungsreihe "Orientalisches Christentum und früher Islam"Zeit: 18:30 - 20:00 Uhr
Ort: Melanchthonianum, Hörsaal A
Teil eins der gemeinsamen Vorlesungsreihe "Orientalisches Christentum und früher Islam" der Seminare Arabistik/Islamwissenschaft und Christlicher Orient/Byzanz am Orientalischen Institut im Sommersemester 2014.
Es wird häufig die These vertreten, dass der Islam in Europa vor allem erst seit den lateinischen Koran-Übersetzungen des Petrus Venerabilis (12. Jh.) und Markus von Toledo (12./ 13. Jh.) fundiertes Interesse hervorgerufen habe. Dabei wird oft vernachlässigt, dass bereits die Byzantiner – immerhin die Ost-Römer bzw. romaioi – vier Jahrhunderte zuvor erste Abhandlungen über eine neu aufgekommene religiöse Bewegung verfassten, welche schließlich als eigenständige Religion als 'der Islam' in die Geschichte eingehen sollte.
Der Vortrag soll die Auseinandersetzung der byzantinischen Orthodoxie mit dem Islam der ersten zwei Jahrhunderte nach seinem Aufkommen skizzieren und sich dann dem Werk des Niketas von Byzanz (9. Jh.) widmen: Seine "Widerlegung des Koran", überliefert in einem einzigen Manuskript (Vat. gr. 681), enthält eine der ältesten Koran-Übersetzungen. Es werden exemplarisch an einigen Beispielen die Charakteristika dieser griechischen Übersetzung illustriert sowie die Argumentationsweise des Niketas gegen den Islam als von Gott gegebene Religion vorgestellt. Fragen zur Herkunft und Motivation des anonymen Übersetzers sollen ebenso wie die schwierige Überlieferungslage der Quellen erörtert werden.

08.05.2014

Intellectual Encounters of the Islamicate World

Vortrag von Muhammad Khaskeia (DAAD) zu einer einzigartige Hochschulkooperation zwischen einer deutschen, einer israelischen und einer palästinensischen HochschuleOrt: Universitätsplatz, Mel HS A
Beginn: 18.00 Uhr
Muhammad Khaskeia ist vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Er hält einen Vortrag über den neuen Masterstudiengang. Dieser Studiengang ist eine einzigartige Hochschulkooperation zwischen einer deutschen (Freie Universität Berlin), einer israelischen (Hebrew University) und einer palästinensischen (Al-Quds University) Hochschule, die von DAAD finanziert und koordiniert wird.
Nach Absprache mit dem Referenten werden Sie auch Fragen zu einem DAAD-Stipendium bzw. zur allgemeinen Arbeit des DAAD stellen können."
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!!!

24.04.2014

Nahost Debatte: Selbsterfüllende Prophezeiungen Schiiten, Sunniten und der Krieg in Syrien.

Vortrag und Diskussion mit Daniel Gerlach am 24.04.2014, 18.30-20.00 Uhr im Hörsaal XVIII (Melanchthoneanum). Daniel Gerlach ist Journalist, Historiker und Orientalist und Chefredakteur des Magazins zenith.

16.04.2014 - 30.04.2014

Hilfe für syrische Schulkinder in Halle: „Ein für Halle einzigartiges Projekt‟

Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) berichtete am 11. April 2014 auf Seite 12 in der Rubrik „Stadtgespräch‟ über ein Praktikumsprojekt des Orientalischen Instituts und des Germanistischen Instituts mit der Sekundarschule Kastanienallee.Es geht um Deutsch- und Tandemunterricht für aktuell 15 Schülerinnen und Schüler, deren Familien vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen sind.

  • Weil die Schulpflicht auch bei Fehlen eines adäquaten Unterrichts gilt, hätten 15 Kinder und Jugendliche, für die keine Förderklasse eingerichtet wurde, am normalen Unterricht teilnehmen müssen, ohne Deutsch zu verstehen. Das Projekt überbrückt die Zeit, bis das Landesschulamt Sachsen-Anhalt eine reguläre Förderklasse einrichtet. Es ist als Notlösung gedacht.
  • Beteiligt sind Studierende des Masterstudienganges Deutsch als Fremdsprache, die Deutsch unterrichten, und Studierende des Bachelorstudiengangs Nahoststudien, die einen deutsch-arabischen Tandemunterricht durchführen. Dabei verwenden und erweitern sie ihre im Studium erworbene interkulturelle Kompetenz.
  • Derzeit wird an der Sekundarschule Kastanienallee ein Förderverein gegründet, der das Projekt durch die Anschaffung von Unterrichtsmaterial und die Übernahme von Fahrtkosten unterstützen wird.
  • Die Stadt Halle hat bereits eine Unterstützung des Fördervereins zugesagt.
  • Das Landesschulamt hat bis dato nicht reagiert.
    Eine Kopie des Artikels wird bereitgestellt, wenn die Mitteldeutsche Zeitung dem zustimmt.
    Halle (Saale), 15.04.2014.


09.04.2014

WISSENschafftINTEGRATION Feierlicher Semesterauftakt am Mi. 09. April, 18.30 Uhr im Mühlweg 15

Für 16 Kinder, deren Familien aus Syrien geflüchtet sind, wird bislang kein Förderunterricht angeboten. Studierende helfen mit Praktika an einer Hallenser Schule. Dieses Projekt ist nur eines der Themen am 09.04. im Orientalischen Institut.WISSENschafftINTEGRATION
Pressemitteilung des Orientalischen Instituts Halle, Dienstag, 25. Februar, 2014.
In Halle leben viele Familien, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflüchtet sind. Die Kinder aus diesen Familien wurden auf verschiedene Schulen in Halle aufgeteilt. Für bis dato elf Kinder an der Sekundarschule Kastanienallee Halle-Neustadt kann bislang kein angemessener Förderunterricht angeboten werden. Diese Lücke helfen StudentInnen des Orientalischen Instituts und der Germanistik nun im Rahmen eines Praktikums an dieser Schule zu überbrücken. Dies umfasst in erster Linie die Unterstützung der Lehrkräfte bei der Vermittlung der deutschen Sprache und die Hilfestellung bei Hausaufgaben. Zudem sollen die Familien der Kinder beim Umgang mit deutschen Verwaltungsbehörden unterstützt werden. Die von den Studenten im Laufe des Studiums erworbenen Sprachkenntnisse stellen dabei eine unverzichtbare Voraussetzung dar, einen persönlichen Zugang zu den Kindern zu finden.
Über dieses Projekt und weitere Beispiele gesellschaftlichen Engagements informiert das Orientalische Institut im Rahmen eines feierlichen Semesterauftakts am Mittwoch, dem 9. April, 18:30 im Mühlweg 15, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind.
Ein kleines Buffet mit orientalischen Speisen, bereitgestellt durch die Institutsgruppe, soll den Abend abrunden.

23.01.2014

Nahost Debatte: Israel im Nahen Osten

Vortrag und Diskussion mit Herrn Tal Gat, Mitarbeiter der Botschaft des Staates Israel in Berlin, zur israelischen Politik im Nahen Osten. Donnerstag, 23.01.2014, 16.00-17.30 Uhr im Hörsaal XIV a/b im Löwengebäude, Universitätsplatz Halle.

25.11.2013 - 31.12.2013

Praktikum Nahoststudien: Nachhilfe mit Arabischkenntnissen

Für Studierende der Nahoststudien gibt es die Möglichkeit, das obligatorische Praktikum an der Gemeinschaftsschule Kastanienweg zu leisten. Dort können Sie Ihre Arabischkenntnisse in einem Nachhilfeangebot für syrischstämmige Kinder anwenden.In dem Praktikum geht es darum, syrischstämmigen Kindern ohne Deutsch- aber mit Arabischkenntnissen im Schulalltag insgesamt und speziell bei der Bearbeitung von Aufgabenblättern zu helfen. Gesucht werden keine Dolmetscher, sondern Arabischlerner, die anhand von Materialien wie Bildwörterbüchern und mehrere Tage vorher verteilten Arbeitsblättern den Kindern und Jugendlichen helfen, sich im deutschsprachigen Umfeld zurechtzufinden. Unterstützung und Materialien erhalten Sie von den Lehrern vor Ort sowie einmal wöchentlich durch die Dozenten am Institut.
Sie können semesterbegleitend an ein oder zwei Tagen in der Woche an der Schule sein oder einen geschlossenen Praktikumsblock von 4 Wochen im Februar und März anvisieren. In beiden Fällen sollten Interessenten sich möglichst schnell melden:

14.11.2013

The collection of incantation bowls in Berlin Its spectacular array of curses and some examples of scribal characteristics

Gastvortrag von Dr. Dan Levene (University of Southampton), 18 Uhr am Seminar für Judaistik/Jüdische Studien

10.10.2013

Immigrants from the Babylonian Diaspora in the realm of Palestinian Rabbis OR The guests are from Babylonia, the hosts are from the Land of Israel

Gastvortrag von Dr. Reuven Kiperwasser (Open University of Israel/Paideia Institute of Jewish Studies, Stockholm)In his lecture Reuven Kiperwasser intends to analyze a few early Talmudic stories depicting the arrival of a student from Babylonia (i.e., from Sassanid Persia) to the new, unfamiliar environment of the Galilean Rabbis. In the center of these stories, as a rule, lies a conflict between the alien and his new environment. The newcomer from Babylonia is a stranger who is difficult to accept but is simultaneously significant enough to raise the hope that he will never leave the Land. The elements of xenophobia and xenophilia in the culture that surrounds the Palestinian sages are reflected in these stories and, by analyzing them, we may understand how the self-reflection of Talmudic culture acts.
Reuven Kiperwasser holds a PhD from the Talmud Department at Bar Ilan University. The topic of his dissertation was The Midrashim on Kohelet: Studies in their Formation and Redaction. He has taught Rabbinics extensively at the Hebrew University, Bar Ilan University, Open University of Israel and the Moscow State University. Dr. Kiperwasser was Paideia’s Scholar in Residence 2012-2013.
Beginn: 18:00 Uhr s.t.
Ort: Seminar für Judaistik/Jüdische Studien, Großer Berlin 14

07.10.2013

Feierlicher Semesterauftakt WiSe 2013/14

Der feierliche Semesterbeginn des Orientlischen Instituts wird in diesem Jahr vom Seminar für Jüdische Studien ausgerichtet.Wir laden daher herzlich ein zum Vortrag von Dr. Bernd G. Ulbrich:
"Geschichte der Juden in Anhalt vom 17. Jahrhundert bis 1933"
Ort: Löwengebäude der MLU, Hörsaal XIII
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Im Anschluss lädt die Jüdische Gemeinde Halle zum Wein.

30.09.2013 - 10.10.2013

Erste Hallenser Jüdische Kulturtage

Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass in diesem Jahr die ersten Hallenser Jüdischen Kulturtage stattfinden.

05.07.2013

Lange Nacht der Wissenschaften

Das Südasien-Seminar beteiligt sich an der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Halle. Zum Programm (PDF)

04.07.2013

Nahost Debatte: Prof. Bernard Heyberger: Die orientalischen Christen und die arabischen Revolutionen

Donnerstag, 4. Juli 2013, 18-20 Uhr, Melanchtonianum, Hörsaal XVIII

Gewöhnlich interessiert man sich für die Christen im Vorderen Orient nur unter dem Gesichtspunkt ihrer Verfolgung. So verhält es sich auch seit dem Ausbruch der arabischen Revolutionen Anfang 2011: Im Vordergrund stehen Fragen zu ihrer Sicherheit und wie viele überhaupt noch übrig bleiben. Doch einseitiges Mitleid und Sorge tragen nicht unbedingt zum Verständnis der heutigen Situation bei. Dafür müssen andere Fragen gestellt werden: Zum Beispiel welche Stellung die verschiedenen christlichen Gemeinden in den einzelnen Nationalstaaten des Nahen Ostens heute haben und wie sich ihre Beziehungen zu den autoritären Regimen gestalteten, die als ihre "Beschützer" auftraten und auftreten. Institutionell und ideologisch haben sich die Kirchen und ihre Führer seit vierzig Jahren an Machthaber wie Saddam, die beiden Asads und Mubarak anpassen müssen. Heute sind sie auf der Suche nach einer neuen Position.

27.06.2013

Law and Justice in the Middle East

Prof. Hubert Kaufhold (München): Die Rechtssprechung der christlichen Kirchen des Orients in weltlichen Angelegenheiten 18.30 - 20.00 Uhr, Juridicum (Dozentenbibliothek) am Universitätsplatz"Law and Justice in the Middle East" ist eine gemeinsame Vorlesungsreihe der Seminare Arabistik/Islamwissenschaft und Christlicher Orient/Byzanz am Orientalischen Institut im Sommersemester 2013.
Im Neben-, Mit- und Gegeneinander der Reiche, Religionen und Völker in Nahen Osten ist eine Kulturregion entstanden, von deren hybriden Eigenschaften Fächer- und Epochengrenzen zu oft ablenken. In der Behandlung des Themas Recht und Gerechtigkeit sollen die Grenzen zwischen Christlichen und Islamischem Orient gezielt überschritten werden, um Kontinuitäten, Parallelen und Abhängigkeiten herauszustellen.
Professor Kaufhold ist Jurist und Orientalist und gilt als weltweit bester Kenner des Rechts des Christlichen Orients. Ergänzt wird sein Vortrag (Do., 27.06.2013, 18.30-20:00 Uhr in der Dozentenbibliothek des Juridicums am Uniplatz) durch ein Lesekolloquium am Folgetag (Freitag 28.06.2013 9:00-10.30 Uhr im SRII des Orientalischen Instituts im Mühlweg 15), in dem auszugsweise Originaltexte gelesen, übersetzt und diskutiert werden.

20.06.2013

Law and Justice in the Middle East

Jens Kutscher (Erlangen): May I Call My Teddy Mohammed: The Diversity of Online Fatwas in the 21st Century Marta Arena (Berlin): Children, Parents, Society: About Wedlock and Filiation in Tunisia Zeit: 18.30 - 20.00 Uhr, Juridicum (Dozentenbibliothek)"Law and Justice in the Middle East" ist eine gemeinsame Vorlesungsreihe der Seminare Arabistik/Islamwissenschaft und Christlicher Orient/Byzanz am Orientalischen Institut im Sommersemester 2013.
Im Neben-, Mit- und Gegeneinander der Reiche, Religionen und Völker in Nahen Osten ist eine Kulturregion entstanden, von deren hybriden Eigenschaften Fächer- und Epochengrenzen zu oft ablenken. In der Behandlung des Themas Recht und Gerechtigkeit sollen die Grenzen zwischen Christlichen und Islamischem Orient gezielt überschritten werden, um Kontinuitäten, Parallelen und Abhängigkeiten herauszustellen.
Die Vorträge von Jens Kutscher und Marta Arena widmen sich dem Islamischen Recht in der Moderne, wobei sowohl die staatlich kodifizierte Ausprägung islamrechtlicher Normen am Beispiel Tunesiens, als auch ihre moralische Komponente anhand von Online-Fatwas dargestellt werden: Donnerstag 20.06.2013, 18:30-20:00 Uhr in der Dozentenbibliothek des Juridicums.
Ergänzt werden die Vorträge durch ein Lesekolloquium am Folgetag (Freitag 21.06.2013 10:15-11.45 Uhr im SRII des Orientalischen Instituts im Mühlweg 15), in dem auszugsweise Originaltexte gelesen, übersetzt und diskutiert werden.

03.05.2013

Recht und Rechtskraft koptischer Privatrechtsurkunden aus byzantinischer und frühislamischer Zeit

Lektürestunde zum Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Richter um 12.15 Uhr im Seminarraum II des Orientalischen Institutes, Mühlweg 15, 06114 Halle

02.05.2013

Recht und Rechtskraft koptischer Privatrechtsurkunden aus byzantinischer und frühislamischer Zeit

Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Richter (Leipzig), 18.30 Uhr, im Melanchthonianum, Sitzungszimmer

24.01.2013

Frauenrechte an jordanischen Gerichtshöfen

Vortrag von Nabeela Abu Sayf (Jordanien) um 18:30 Uhr im Hörsaal XIX MelanchthonianumDer jordanische Gesetzgeber bemüht sich zunehmend, Frauen mehr Rechte einzuräumen und diese verfassungsrechtlich zu garantieren. Die Legitimation der entsprechenden
Gesetzesänderungen stützt sich vor allem auf die šarīʿa, die eine zielgerichtete Trennung
zwischen Religion und bestehenden traditionellen Werten beinhaltet.
Neben einer kurzen Einführung in das jordanische Rechtswesen wird eine kritische Betrachtung der bisherigen Umsetzung der staatlich zugestandenen Frauenrechte erfolgen. Hierfür werden jordanische Gerichtsprozesse und deren Urteilsfindung ausgewertet und kommentiert.
Referenten: Grit Weiß und Nabeela Abu Saif

17.01.2013

Wie sich die Scharia wandelt

Vortrag von Prof. Thomas Eich, Universität Hamburg, um 18.30 im Hörsaal XIX des Melanchthonianums.- Vortrag von Professor Thomas Eich, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut (Do., 17.01.2013 um 18.30 Uhr im )

  • Leseübung mit Professor Thomas Eich (Fr. 18.01.2013 von 10.15-11.45 Uhr im Mühlweg 15, SRII)
    Scharia meint das System rechtlicher, moralischer und religiöser Normen, das Muslime über Jahrhunderte entwickelt, ausgestaltet und immer wieder angepasst haben. Der Vortrag widmet sich den Sprach- und Präsentationstricks, mit denen Gelehrte vor ihresgleichen die eigene Meinung plausibel zu machen suchten.
    In der Leseübung am Folgetag können Interessierte solche Tricks am konkreten Beispiel nachvollziehen.


17.10.2012 - 26.10.2012

Gemeinsamer Semesterauftakt des Orientalischen Instituts

Feierlicher Auftakt des Semesters für alle Studierenden und Mitarbeiter des Orientalischen Instituts am 25. Oktober 2012 um 19 Uhr s.t. im Seminarraum II der Heinrich-und-Thomas-Mann-Straße 26.

14.10.2012 - 16.10.2012

Konferenz zur rituellen Beschneidung im Judentum und im Islam

Diese interdisziplinäre Konferenz bringt Vertreter der verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven auf das Thema rituelle Beschneidung im neu bezogenen Gebäude der Leopoldina zusammen: Medizin, Anthropologie, Judaistik, Jura, Islamwissenschaft...

21.09.2012 - 22.09.2012

Turning points in the Early Modern Eastern Mediterranean. 1517, 1798 and in between

Colloquium of the Johann-Wilhelm-Fück Foundation

06.07.2012

Lange Nacht der Wissenschaften

Die 11. Lange Nacht der Wissenschaften von 18.00 bis 1.00 Uhr

12.06.2012

„'Azāzīl“ und „Avatar“, oder: Die Reifung zum Ausstieg. Strukturen des Arabischen Vor-Frühlings in komparativer Perspektive

Vortrag von Prof. Dr. Stephan Guth am 12.06.2012 um 18:00 Uhr im Melanchthonianum, HS XV.

06.06.2012

Messages from Paradise 2: Morocco – The Netherlands

Interaktive Videoinstallation und Webprojekt mit anschließender Diskussion mit Samuli Schielke (Zentrum Moderner Orient, Berlin). Beginn 16:15 Uhr im Melanchthonianum, Uniplatz, Hörsaal XV

09.03.2012

Nomads and Colonial Rule

Vom SFB 586 "Differenz und Integration" organisierter Workshop im Seminarraum II des Orientalischen Instituts, Mühlweg 15 in Halle.

11.01.2012

Wie volkstümlich ist Volkspoesie? Bemerkungen zu einigen Gedichten der Mamlukenzeit

Vortrag von Prof. Hinrich Biesterfeldt (Ruhr-Universität Bochum), 18 Uhr im Seminarraum 1 des Orientalischen Instituts der MLU

24.05.2011

Nahost Debatten

Jürgen Kaube (FAZ): "Die Debatte um den Islam an deutschen Universitäten: Die Zukunft der Nahoststudien", Vortrag im Rahmen der Nahost Debatten. Ort: Melanchtonianum, Hörsaal B Beginn: 19:00 Uhr

14.12.2010

Nahost DebattenStephan Griga: "Das iranische Regime und die Bedrohung Israels. Warum Kritik am Djihadismus keine 'Islamophobie' ist." 14.12.2010; 18 Uhr; Melanchtonianum HS XVIII

09.12.2010 - 10.12.2010

Dynamics of Muslim Legal Pluralism Under Colonial Rule

International Workshop

25.11.2010

Syrische Inschriften in Kerala (Südindien)

Prof. Dr. Jacob Thekeparambil (St. Ephrem Ecumenical Research Institute, Kottayam) im Rahmen der Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung

700.000 Euro für hallesche Islamwissenschaftler

Die VolkswagenStiftung fördert ein Projekt zur Sozialgeschichte Mittelasiens mit einer halben Million Euro und – gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung – ein „Opus magnum“ von Seminardirektor Prof. Dr. Jürgen Paul mit 200.000 Euro.

Mehr als 110.000 Euro für Armenologie am Orientalischen InstitutIm Beisein des armenischen Ministers für Bildung und Wissenschaft wurde ein Zuwendungsvertrag zwischen dem DAAD und unserer Universität zur Einrichtung einer armenologischen Gastdozentur unterzeichnet. Der DAAD fördert die Armenologie am Seminar Christlicher Orient mit mehr als 110.000 Euro.

Im Einsatz

Am 24.04.2014 berichtete das Magazin der MLU über aktuelle Projekte am Orientalischen Institut. Es geht zum einen um Schulunterricht für syrische Kinder in Halle und zum anderen um eine Broschüre für arabische Patienten der Universitätsklinik.

Das Orientalische Institut in den Tagesthemen

Am 20.06.2014 berichteten die Tagesthemen der ARD über ein Praktikumsprojekt von Studierenden des Orientalischen Instituts und des Germanistischen Instituts (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-3006.html    ab Minute 5:00).Gemeinsam unterrichten sie Kinder aus syrischen Familien an der Sekundarschule Kastanienallee in Halle. Über diese Zusammenarbeit, die von Uwe Böge (Lehrer an der Sekundarschule) initiiert wurde, wurde in den vergangenen Wochen bereits mehrfach in den Medien berichtet:



Besuch eines Koptischen Klosters

Am 21.und 22. Juni 2014 besuchte eine Gruppe von Studierenden und Dozenten am Orientalischen Institut unter der Leitung von Dr. Ute Pietruschka das Koptisch-Orthodoxe Kloster in Brenkhausen bei Höxter.

Prof. Drost-Abgarjan im MDR-Fernsehen

Am 05.07.2014 berichtete der MDR in der Serie „Glaubwürdig“ über Prof. Dr. Armenuhi Drost-Abgarjan, die am Orientalischen Institut eine DAAD-Professur für Armenologie innehat.

UniTV-Halle berichtet über SchulprojektUnterricht für syrische Kinder an der Sekundarschule Kastanienallee.

ASQ-Projekt „Willkommen in Halle!“ - Schulbegleitende Integrationsangebote für Kinder insbesondere syrischer Familien in Halle

Im ASQ-Modul „International Engagiert Studiert“ wird dieses WS das Projekt „Willkommen in Halle!“ (Nr. 17) angeboten, das insbesondere für Studierende des BA Arabistik und Islamwissenschaft interessant ist. Anmeldung bis zum 06.10.2014.

logo! Kindernachrichten

logo!, die ZDF Nachrichtensendung für Kinder, berichtete über syrische Schülerinnen und Schüler an der Sekundarschule Kastanienallee, wo Studenten der Germanistik und der Orientalistik den Unterricht unterstützen.

Das Ende der Vielfalt? Die Arabellion und die Zukunft der Minderheiten im Nahen Osten

Johann-Wilhelm-Fück-Vortragsreihe im Wintersemester 2014/15Alle Studierenden und Interessierten sind herzlich zu den vier Terminen der Fück-Vortragsreihe "Das Ende der Vielfalt? Die Arabellion und die Zukunft der Minderheiten im Nahen Osten" im Wintersemester 2014/15 eingeladen.
Jeweils mittwochs, 18-20 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal A.

Drei-Länder-Symposium der Arabistik und Islamwissenschaft: Traditionsbezüge in der islamischen Welt

Am 10. und 11. Juli fand ein arabistisches und islamwissenschaftliches Symposium statt, an dem 22 Beitragende aus den entsprechenden Fachbereichen der Universitäten Jena, Leipzig, und Halle-Wittenberg sowie weitere interessierte Gäste teilnahmen.Zwei volle Tage lang stellten DozentInnen, Doktoranden und Graduierende der arabistischen und islamwissenschaftlichen Fachbereiche im Universitätsverbund ihre Forschungsinteressen und laufenden Arbeiten sowie deren Verbindung zum Rahmenthema der Traditionsbezüge in der islamischen Welt vor. Auch nach Schluss des offiziellen Programms tauschten sich die Teilnehmer und Gäste bis weit in den Abend hinein über Bezugspunkte und gemeinsame Perspektiven aus.
Der Flyer mit dem Programm (PDF)
Das Symposium gliedert sich ein in die bereits länger laufende und zunehmende Kooperation der Fachbereiche in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. So spielten in den Beiträgen und Diskussionen die bestehende Zusammenarbeit in der Lehre, einander ergänzende E-Learning Module im Bereich der Handschriftenkunde, und die alle betreffenden Leistungen des jetzigen Sondersammelgebiets und künftigen Fachinformationsdienstes der Landes- und Universitätsbibliothek Halle eine Rolle. Die Vorträge zu laufenden Forschungsvorhaben ergaben Anknüpfungspunkte für weiterführende Diskussionen und gemeinsame Perspektiven, auf der die Weiterentwicklung der 3-Länder-Kooperation aufbauen will. Das persönliche Kennenlernen der über zwanzig Vortragenden und der weiteren fachkundigen Gäste lieferte dafür eine gute Grundlage.

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